150 Jahre §218 im Strafgesetzbuch
Organisiert vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung und mit vielen weiteren Mitstreiter*innen haben wir Samstag, den 15.05.2021, eine Menschenkette um das Reichstagsgebäude gebildet um gegen den Paragraphen 218 zu protestieren.
§218 StGB
2021 ist dieser Paragraph 150 Jahre alt geworden. Die Gesetzgebung schreibt die Stigmatisierung von ungewollt Schwangeren fest und negiert das Recht auf körperliche und reproduktive Selbstbestimmung. Auch die mangelhafte medizinische Versorgungslage für Schwangerschaftsabbrüche wird durch das Fortbestehen der Gesetzgebung mitverursacht.
Wir fordern die Streichung des Paragraphen 218 aus dem Strafgesetzbuch, denn Entkriminalisierung und Enttabuisierung des Schwangerschaftsabbruchs sind Grundpfeiler auf dem Weg zu mehr reproduktiver Gerechtigkeit.
Eine Person hält ein Schild hoch auf dem steht: “Our Body Our Choice”
Wir brauchen eine niedrigschwellige, gerechte, diskriminierungsfreie und allumfassende Versorgung von ungewollt Schwangeren
— als Teil notwendiger Gesundheitsversorgung und als Menschenrecht.
10 Personen und 1 Hund stehen vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. Es werden 2 Plakate und 1 Banner hochgehalten. Plakat 1 Beschriftung: “my body my choice”; Plakat 2 Beschriftung: “§218” durchgestrichen mit einem Kreuz; 1 Banner mit der Beschriftung: “Intersektionaler Feminismus in die Medizin! Feministische Medizinerinnen* e.V.” mit dem Logo des Vereins.