Im Januar und Februar 2021: Sexualität und Lust aus feministisch-medizinischer Perspektive

Im Januar und Februar 2021 haben wir uns mit Themen rund um Sexualität und Lust aus intersektional-feministisch medizinischer Perspektive auseinandergesetzt. Besonders wichtig war uns hierbei ein möglichst ganzheitlicher und inkludierender Blick, denn:

„sexuelle Gesundheit ist untrennbar mit Gesundheit insgesamt, mit Wohlbefinden und Lebensqualität verbunden. [… . Sie setzt] die Möglichkeit angenehme und sichere sexuelle Erfahrungen zu machen [voraus] und zwar frei von Zwang, Diskriminierung und Gewalt“ (WHO-Definition).

Über mehrere Wochen beleuchteten wir die Thematik von unterschiedlichen Standpunkten aus:

Wir stellten aufklärende Websites, Podcasts und Instagramprofile zum Thema Lust und Sexualität vor und klärten über die Anatomie von Vulva, Vagina und Klitoris auf.

Wir beschäftigten uns mit Sexualität und Behinderung, einem zu Unrecht tabuisierten und zu wenig in der Öffentlichkeit repräsentierten Thema.

Die Themenmonate wurden außerdem bereichert durch Gastbeiträge zu trans und Sexualität von Orlando Brinx sowie Sexualität und Fatphobia von Mina. Wir führten ein Gespräch über Periodensex mit Franka Frei (Autorin des Buches „Periode ist Politisch“) und fragten uns, ob der Druck der Leistungsgesellschaft sich auf unsere Sexualität überträgt.

Wir informierten über den Eingriff patriarchaler Strukturen in die lesbische Sexualität und stellten Ausschnitte aus „pleasure activism: the politics of feeling good.“ – einem Buch von Adrienne Maree Brown (Autorin, feministische anti-rassistische Aktivistin) vor.

Schaut gern auf unseren Kanälen in den sozialen Medien vorbei um noch mehr zu erfahren über Sex und HIV, den Mythos Jungfernhäutchen oder Mythen rund um Sexualität weiblich sozialisierter Menschen, über Sexualität und Depression, Vaginismus, Sex im Alter, Squirting, und feministische Pornographie.

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8. März 2021: Feministischer Kampftag

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Im Dezember 2020: der Privilegienkalender