Im August 2020: Rassismus

Rassismus ist gesundheitsschädlich. Dieser so klare wie alarmierende Zusammenhang wird nicht erst seit der US-amerikanischen Black Lives Matter-Bewegung immer stärker auch innerhalb der medizinischen Community in vielen Ländern thematisiert. Was bedeutet das konkret für uns als Studentinnen* und Ärztinnen*, wie können wir diesen Zusammenhang besser verstehen und dagegen angehen? Wo können wir unser eigenes Verhalten reflektieren und ändern, und wo ist ein struktureller Wandel gefragt? Damit haben wir uns im August beschäftigt.

Wir haben mit grundlegenden Fragen begonnen: warum sprechen wir in manchen Kontexten von “Rasse”, wenn es sie biologisch nicht gibt? Das wurde in einem tollen Artikel zum Thema Rassismus und COVID-19 nochmal erklärt. Im Interview mit der Psychologin Stephanie Cuff-Schöttle konnten wir nachlesen, wie Rassismus sich auf mentale Gesundheit auswirkt. Wir haben uns anhand der HeLa-Zellen und der Experimente in Tuskegee angeschaut, wie rassistisch die Medizingeschichte oft war. Im Interview mit Medizinstudentin Maria Krayem angehört, welche Rassismuserfahrungen Patient*innen und medizinische Personal in deutschen Krankenhäuser machen. 

Vor allem haben wir uns nicht zuletzt davon inspirieren lassen, wie sich deutsche und amerikanische Fachgesellschaften mehr und mehr antirassistisch positionieren und wie sich junge Medizinstudierende wie Malone Mukwende mit seinem Projekt “Mind the Gap” einsetzen, um unser Gesundheitssystem weniger rassistisch zu machen - für gute Gesundheitsversorgung, für alle! 

Alle unsere Beiträge zum Thema findet ihr auf Facebook und Instagram unter #rassismusundmedizin.

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Im September 2020: Sexismus und Gender

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Vereinsgründung: Feministische Medizinerinnen* e.V.