Im März & April 2021: Männlichkeiten, Feminismus & Gesundheit
Wie hängen Rollenbilder & Stereotype von Männlichkeit mit Feminismus und Gesundheit zusammen? Das haben wir uns im März und April auf Social Media gefragt.
Wir haben uns angeschaut, was eigentlich Toxische Männlichkeit ist, und wie sie sich auf alle Menschen und ihre Gesundheit auswirken kann. Vorstellungen von Männlichkeit und Gewalt sind für nicht cis männliche Menschen nicht nur ungesund, sondern sogar lebensgefährlich. Das haben wir in Texten zu patriarchaler Gewalt, Femiziden und Incels untersucht.
Aber auch für cis Männer selbst sind toxische Männlichkeitsvorstellungen schädlich, in Bezug auf ihre psychische Gesundheit, Körperideale, Gesundheitsverhalten und nicht zuletzt als Opfer von Gewalt anderer cis Männer. Dabei haben wir aber auch versucht zu zeigen, dass dies natürlich nicht für alle gleichermaßen gilt. Um marginalisierte Männlichkeiten ging es in Texten zu Straight Privilege und Klassismus, und die Rolle von Rassismus haben wir in einem Instagram Live-Talk mit Fikri Anıl Altıntaş beleuchtet.
So sehr das soziale Geschlecht (gender) konstruiert ist, so sehr wird manchmal auf der Eindeutigkeit des biologischen Geschlechts (sex) beharrt. Dass selbst hier die Grenzen fließend sind, kann man in einem tollen Gastbeitrag von Orlando Brix nachlesen. Kleine Anregungen, wie es in Zukunft anders aussehen könnte gab es zum Abschluss in Texten über kritische Männlichkeit und profeministische Allianzen - und jede Menge Tips zum weiter lesen/hören/auseinandersetzen.