127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin - “Von der Krise lernen”

#ThrowbackThursday

Vor genau zwei Monaten waren wir zum 127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin mit dem Thema "Von der Krise lernen" eingeladen.

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Moderiert wurde die Sitzung "Der Berufsweg von Frauen in der Medizin" von Rebecca Beerheide, Leiterin der politischen Redaktion des deutschen Ärzteblattes und Christiane Groß von der Ärztekammer Nordrhein. Weitere geladene Gästinnen waren Barbara Puhahn-Schmeiser vom Deutschen Ärztinnenbund und Elena Wenz mit Martina Göldlin vom Netzwerkprojekt “Connecting Women in Neuroscience “ des Uniklinikums Bern.

Nach einem aufschlussreichen Input und statistischen Überblick über die aktuelle berufliche Stellung von Frauen in der Medizin durch Frau Rebecca Beerheide, setzte sich Frau Groß mit dem aktuellen Stand zu Mutterschutz- und Elternzeitregelungen und Ihrer tatsächlichen Umsetzung kritisch auseinander. Frau Puhahn-Schmeiser stellte das Konzept Mentoringnetzwerke des Deutschen Ärztinnenbundes vor, Frau Wenz und Frau Göldlin das von Ihnen entwickelte und umgesetzte Netzwerkprojekt "Connecting Women in Neurosciences" am Uniklinikum Bern.

Wir erweiterten die Inputvorträge um unsere intersektional-feministische Perspektive, beleuchteten einführend das Modell der Intersektionalität zunächst, um im Anschluss spezifisch auf einzelne Diskriminierungsebenen und ihre Wechselwirkungen miteinander in der Medizin einzugehen.

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Die informationsreiche Sitzung war mit 694 Besucher*innen die mit Abstand bestbesuchte von den “Geschlechterspezifischen Themen”. Sie wurde abgerundet durch den gemeinsamen Austausch über Veränderungsoptimismus, Perspektiven zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Erkenntnis, dass es noch viel Handlungsbedarf - aber auch -Motivation - gibt.

Wir danken herzlich für die Einladung und die inspirierenden Beiträge, die Bewusstsein und Hoffnung stiften für Frauen und andere von Diskriminierung betroffene Personen auf ihren Berufswegen.

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Diskussionsrunde: “Gender und Gesundheit - Wege aus der Geschlechterdiskriminierung in der Medizin”